Ganz im Sinne des genossenschaftlichen Leitgedankens „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ verzeichnet die Spendenaktion für das Doberaner Münster einen herausragenden Erfolg. Durch zahlreiche Einzelspenden und den Reinerlös eines Benefizkonzerts kamen insgesamt über 18.000 Euro zusammen. Damit wurde das ursprüngliche Spendenziel von 15.000 Euro deutlich übertroffen – die Finanzierung der denkmalgerechten Sanierung ist vollständig gesichert.
Das Spendenprojekt auf einen Blick
- Projekt: Konservatorische Restaurierung des neugotischen Hauptportals (Eichenholztür von 1854/55 mit Erzengel-Michael-Figur)
- Initiatoren: Doberaner Münsterbauverein e. V. & VR-Bank Mecklenburg eG
- Ergebnis: Über 18.000 Euro (ursprüngliches Ziel: 15.000 Euro)
- Verwendung von Überschüssen: Verbesserung der Pflasterung vor dem Münster sowie Sanierung weiterer Portale auf der Nordseite
Benefizkonzert als klangvoller Höhepunkt
Einen entscheidenden Beitrag zum Spendenerfolg leistete das Benefizkonzert am 18. Oktober 2026 im Doberaner Münster. Boris Havkin (Trompete, Flügelhorn, hohes Horn) und Werner Lamm aus Hamburg an der bekannten Schuke-Orgel begeisterten das Publikum. Der Erlös des Abends floss direkt in den Erhalt des überregional bedeutenden Baudenkmals.
Start der Instandsetzung am Kulturdenkmal
Das neugotische Hauptportal von 1854/55 weist erhebliche Witterungs- und Altersschäden auf. Der offizielle Auftakt der Restaurierungsarbeiten fand am 3. November 2026 direkt am Eingangsportal statt. Dipl.-Restaurator Georg v. Knorre stellte dort gemeinsam mit Andreas Timm, dem Vorsitzenden des Doberaner Münsterbauvereins, sowie weiteren Vereinsmitgliedern die geplanten Maßnahmen vor.
Witterungsbedingt werden die Kernarbeiten am Portal im Frühjahr und Sommer umgesetzt. Die zusätzlichen Spendenmittel ermöglichen es, über das Hauptportal hinaus auch schadhafte Portale der Nordseite und das umliegende Pflaster anzugehen.
Dank an Spender und Unterstützer in der Region
Der Doberaner Münsterbauverein und die VR-Bank Mecklenburg danken allen Spenderinnen, Spendern, Konzertgästen und ehrenamtlich Engagierten. Die Aktion beweist einmal mehr, welche Kraft im regionalen Zusammenhalt liegt.