Beschlüsse der Vertreterversammlung
Folgende Beschlüsse wurden gefasst:
• Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2025
• Gewinnverwendung für das Geschäftsjahr 2025, inkl. der Dividende von 4 %
• Entlastung der Mitglieder des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2025
• Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2025
• Wahlen des Wahlausschusses zur Vertreterwahl 2027
• Wahlen zum Aufsichtsrat
Bilanzsumme stieg auf 3,478 Mrd. € - 12,7 Mio. € Steuern gezahlt
Jan-Arne Hoffmann, Vorstandsvorsitzender, stellte fest: „Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von vielfältigen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Als Teil der Gesellschaft und unseres regionalen Wirtschaftsraumes war auch die VR Bank Mecklenburg erneut gefordert, sich in diesem anspruchsvollen Umfeld zu behaupten. Dabei konnten wir auf ein stabiles Geschäftsmodell und eine solide Eigenkapitalbasis bauen, mit denen wir gut auf die bestehenden Rahmenbedingungen vorbereitet waren und als zuverlässiger und gefragter Finanzpartner für die regionale Wirtschaft und für die Menschen in der Region agieren können.“
Kundengesamtvolumen – Wachstum prägt Geschäftsentwicklung
Das Kundengesamtvolumen hat sich auf einem bereits hohen Niveau insgesamt weiter positiv entwickelt. Zum Kundengesamtvolumen zählen neben den bilanziellen Beständen unserer Kunden im Kredit- und Einlagengeschäft beispielsweise folgende Positionen: Aktien und Wertpapiere, Fondsguthaben bei der Union Investment, Ersparnisse bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder die Bestände bei den Unternehmen der R+V Versicherungsgruppe.
Ebenso dazuzurechnen sind neben den von unserer Bank ausgegebenen Krediten auch die Darlehen, die an die Partnerunternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe vermittelt wurden. Über alles ergibt sich im Geschäftsjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung auf ein Kundengesamtvolumen von rund 6,0 Mrd. €.
Förderauftrag erfüllt – eine Gemeinschaft, die sich lohnt
Die Bilanzsumme stieg in 2025 um 3,2% auf 3,478 Mrd. € an. Diese hat sich insbesondere aufgrund des Anstiegs der Kundeneinlagen erhöht (+3,5%). Die Einlagen der Kunden beliefen sich in 2025 insgesamt auf 2,9 Mrd. € (2,8 Mrd. € in 2024). „Dies ist nicht nur ein Wachstum in Zahlen, sondern auch ein Wachstum in Vertrauen. Dies liegt uns besonders am Herzen und ist eine wesentliche Grundlage für die Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden. Unser Produktportfolio für Kunden-einlagen haben wir konzeptionell überarbeitet. Die Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich in der Annahme unserer Produkte. Die solide Einlagenbasis bildet das Fundament für unsere Kreditvergabe in der Region und sichert unsere Refinanzierungsun-abhängigkeit“ sagte Marco Seidel, Bankvorstand.
Firmenkundengeschäft trotz schwächelnder Konjunktur stabil
Im Kreditgeschäft konnte sich die VR Bank Mecklenburg im Regionalmarkt gut positionieren. Insgesamt konnten im vergangenen Geschäftsjahr erneut insgesamt 1,64 Mrd. € (1,68 Mrd. € im Vorjahr) in der Region vergeben werden. Aufgrund vieler zum Teil krisenbedingter Unsicherheiten besteht weiterhin Zurückhaltung in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen sowie insbesondere im Immobiliengeschäft (u.a. hohe Immobilienpreise, hohe Baukosten etc., Abbruch bzw. der Verschiebung diverser Vorhaben).
„Viele träumen vom eigenen Wohnraum. Die Kreditnachfrage ist jedoch im Einklang mit der Marktentwicklung spürbar rückläufig, auch wenn der Bedarf an neuem Wohnraum weiterhin hoch ist.“, konstatiert Jan-Arne Hoffmann.
Gemeinsam für den Zusammenhalt in der Region
Die VR Bank Mecklenburg zahlt für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 12,7 Mio. € Steuern. Der Region ist die Bank seit Ihrer Gründung 1857 eng verbunden und engagierte sich als älteste Kreditgenossenschaft in Norddeutschland mit 345.388€ im vergangenen Jahr in vielen sozialen, sportlichen, kulturellen und karitativen Projekten vor Ort.
VR Bank Mecklenburg bleibt ertragsstark
Auch die anhaltende Ertragsstärke trägt zur Stabilität der Genossenschaftsbank bei. Aufgrund eines stabilen Zinsergebnisses von 66,8 Mio. € verzeichnete die VR Bank Mecklenburg erneut ein sehr gutes Betriebsergebnis vor Bewertung von rund 44,9 Mio. €. „Wir haben 2025 gut gewirtschaftet und bleiben für die Menschen und Unternehmen in Mecklenburg ein zuverlässiger Partner in allen finanziellen Fragen. Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen ist das unglaublich wichtig. Die Rolle der Banken entwickelt sich dabei zunehmend weiter: Neben klassischen Finanzdienstleistungen gewinnen Themen wie Datenmanagement, digitale Plattformen und nachhaltige Transformation über entsprechende Finanzprodukte immer stärker an Bedeutung. Wer konsequent in Technologie, qualifizierte Mitarbeitende und Transformation investiert, schafft die Grundlage, auch künftig erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen.“, sagte Marco Seidel, Bankvorstand.
Die Investitionen im Berichtsjahr 2025 waren unter anderem geprägt von der Anschaffung neuer Geldautomaten aufgrund des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), der Revitalisierung von Einbruchmeldeanlagen sowie dem Austausch von EDV-Technik und Büromobilar.
Eigenkapitalbasis ausgebaut / Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 % beschlossen
Der Jahresüberschluss liegt mit 4,1 % über dem Ergebnis des Vorjahres (3,2 %). Aus diesem Betrag wird einerseits das Eigenkapital gestärkt. Ein weiterer Teil wird als Dividende in Höhe von 4 % an die Mitglieder ausgezahlt. „49.789 Mitglieder zählte die VR Bank Mecklenburg am 31.12.2025 – jeder dritte Kunde ist Teilhaber unserer Bank.“, führte Marco Seidel aus. Eine 4%ige Dividende an die Mitglieder wird am 22.06.2026 ausgezahlt werden.
Wahlen zum Aufsichtsrat
Turnusmäßig fanden Wahlen zum Aufsichtsrat statt. Die Aufsichtsratsmitglieder Regina Koß, Jörg Haase und Erich Alexander Hinz stellten sich erneut zur Wahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Der Aufsichtsrat besteht aus 9 Mitgliedern und ist aus jeder Region vertreten.
www.vrbankmecklenburg.de/aufsichtsrat
Ausblick bleibt positiv – Kunden und Mitglieder stehen im Fokus – digitale und grüne Transformation weiterhin auf der Agenda
Als digitale Regionalbank transferiert die VR Bank Mecklenburg ihr bisher traditionelles Geschäftsmodell in die Zukunft. Die digitale Welt erweitert zunehmend die analoge Welt durch komfortable und schnelle Lösungen in der Erledigung des alltäglichen Bankgeschäftes. Das gilt nicht nur für junge Menschen. Der digitale Trend durchzieht alle Altersgruppen und sozialen Schichten.
„Unsere Mitglieder und Kunden nutzen heutzutage viele digitale Bankdienstleistungen, sei es telefonisch bzw. digital und serviceorientiert – rund um die Uhr, von zu Hause aus oder einfach per Smartphone von unterwegs. Wir sind mittlerweile 24/7, das heißt – zeitunabhängig - zu erreichen. Aber wir wären nicht als Genossenschaftsbank seit 169 Jahren lokal verankert und fest in der Region verwurzelt, wenn wir nicht die aktuellen Trends und Entwicklungen mitgestalten würden. Unser tägliches Handeln bedeutet für uns, dass auch wir uns als Bank stetig mit den modernen digitalen Services und KI weiterentwickeln und dabei der persönlichen Beratung nach wie vor in der Region den Rücken stärken.
Es bleibt eines unverändert: Bei wichtigen finanziellen Entscheidungen wünschen sich die Menschen weiterhin persönliche Beratung. Vertrauen, Erfahrung und individuelle Begleitung lassen sich nicht vollständig digitalisieren.
Genau deshalb stehen wir als Genossenschaftsbank auf beiden Beinen: Wir verbinden persönliche Nähe mit digitaler Leistungsfähigkeit.
Diesen Weg im Kontext mit der digitalen und grünen Transformation wollen wir gern gemeinsam und erfolgreich mit unseren Mitgliedern und Kundschaft weiterhin bestreiten.“, macht Jan-Arne Hoffmann den Fokus der Bank deutlich.