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Genossenschaftliche FinanzGruppe auf Erfolgskurs: Robustes Wachstum und starkes Vertrauen in Mecklenburg-Vorpommern

Während die Volksbanken und Raiffeisenbanken bundesweit ihren Gewinn auf 9,5 Milliarden Euro steigerten, punktete die Region im Jahr 2025 mit einem kräftigen Plus bei Immobilienfinanzierungen.

Rostock, April 2026

Trotz konjunktureller Stagnation haben die 646 Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und sonstigen Genossenschaftsbanken in Deutschland ihr Kreditgeschäft im Geschäftsjahr 2025 aktiv ausgebaut. Nach vorläufigen Zahlen steigerten sie den Gewinn vor Steuern um 10,1 Prozent auf rund 9,5 Milliarden Euro. Das bilanzielle Eigenkapital wuchs bundesweit auf 69 Milliarden Euro.

„Die deutschen Genossenschaftsbanken haben mit diesem robusten Ergebnis ihre selbstgesteckten Ziele übertroffen. Dahinter steht das Vertrauen von mehr als 30 Millionen Kundinnen und Kunden“, erklärte BVR-Präsidentin Marija Kolak.

Kräftiges Plus in Mecklenburg-Vorpommern

Besonders deutlich zeigt sich dieses Vertrauen in unserer Region. Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Position im Kundengeschäft 2025 weiter ausgebaut. Die Bilanzsumme der hiesigen Institute stieg um 3,6 Prozent auf 7,08 Mrd. Euro.

„Unsere Zahlen zeigen, dass die Menschen und Unternehmen im Land den Volksbanken Raiffeisenbanken weiterhin großes Vertrauen entgegenbringen“, sagt Jens Klingebiel, Sprecher der Volksbanken Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern.

Immobilienmarkt: Fokus auf den Bestand

Ein klarer Wachstumstreiber im Land war die private Immobilienfinanzierung. Diese legte spürbar um knapp elf Prozent auf 1,17 Mrd. Euro zu. Jens Klingebiel erklärt diesen Trend: „Für viele war nicht der Neubau, sondern der Bestand die naheliegendere Lösung. Bestehende Häuser und Wohnungen, oft verbunden mit energetischer Sanierung, standen deutlich stärker im Fokus.“

Einlagenstruktur im Wandel

Auch bei der Geldanlage gab es Bewegung. Während klassische Spareinlagen zurückgingen, wuchsen täglich fällige Einlagen auf Giro- und Tagesgeldkonten auf 3,79 Mrd. Euro. Zudem strukturieren Kunden ihre Anlagen breiter: Das bei Union Investment verwaltete Volumen stieg auf 1,39 Mrd. Euro.

Starke Basis für die Region

Die Banken in MV nutzten die gute Ertragslage, um ihr bilanzielles Eigenkapital um 7,4 Prozent auf rund 764 Mio. Euro zu stärken. „Diese Stärkung ist ein wichtiges Signal für unsere künftige Finanzierungskraft“, betont Bankensprecher Ronny Bauch.

Auch die genossenschaftliche Idee überzeugt immer mehr Menschen: Die Zahl der Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern stieg um über 2.100 auf insgesamt 90.457.

Engagement für die Heimat

Über das Bankgeschäft hinaus bleibt die Förderung der Region ein Kernanliegen. Im Jahr 2025 wurden 505 Projekte in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 644.000 Euro unterstützt – von Sport und Bildung bis hin zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehren.

„Wir wollen nicht nur wirtschaftlich stark sein, sondern ganz konkret etwas für das Leben vor Ort tun“, so Ronny Bauch abschließend.

Weitere Informationen des BVR (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken):
BVR-Bericht