Unter einer Vollfinanzierung versteht man eine Immobilienfinanzierung komplett ohne Eigenkapital. Je nach Umfang der mitfinanzierten Kosten unterscheidet man zwei Formen:
- 110-Prozent-Finanzierung: Neben dem reinen Kaufpreis der Immobilie werden auch die Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer, Makler) vollständig über den Kredit abgedeckt.
- 130-Prozent-Finanzierung: Hier umfasst das Darlehen zusätzlich zum Kaufpreis und den Nebenkosten auch Budget für anstehende Renovierungs- oder Energieoptimierungsmaßnahmen.
Risiken und Voraussetzungen einer Finanzierung ohne Eigenkapital
Eine Vollfinanzierung ist für Kreditnehmer mit höheren Risiken, längeren Laufzeiten und höheren Zinsen verbunden. Banken vergeben solche Darlehen extrem streng und fordern in der Regel:
- Ein hohes und langfristig gesichertes Einkommen
- Einen makellosen Schufa-Score
- Eine Immobilie in sehr guter, wertstabiler Lage
Unsere Empfehlung als verantwortungsvoller Partner
Als partnerschaftlicher Finanzierer, der den genossenschaftlichen Werten verpflichtet ist, raten wir von einer Vollfinanzierung ab. Ein solides Fundament aus Eigenkapital schützt Sie langfristig vor Überschuldung und hohen Zinsrisiken.