Banker-Tipp Oktober 2014

Auch beim Tauschen, Teilen oder Leihen unter Privatleuten sind Regeln einzuhalten.

Worauf man zum Beispiel achten sollte:

  • Ermöglichen Internetportale Privatleuten per Versand Waren untereinander zu tauschen, zu verleihen oder zu verkaufen, kann es zu Schäden kommen. Gehen Pakete verloren, übernimmt den Schaden unter bestimmten Bedingungen das Versandunternehmen. Wird eine Ware beschädigt, muss ermittelt werden, wer den Schaden verursacht hat: der Absender, der Transporteur oder der Empfänger? Ist der Nachweis nicht zu erbringen, bleiben Geschädigte auf dem Verlust sitzen. Die Portale schließen eine Haftung für die Geschäfte unter ihren Besuchern regelmäßig aus.

  • Vom Versicherungsschutz einer Haftpflichtversicherung sind in der Regel alle Sachen ausgeschlossen, die gemietet, geleast, gepachtet oder ausgeliehen sind.
    Wer sich etwas leiht und kaputtmacht, muss es meist auf eigene Kosten erstatten.
    Ausnahme: Mietsachschäden.

    Die Haftpflichtversicherung schließt Schäden an gemieteten Wohnungen ein. Mit einer niedrigeren Deckungssumme sind auch Schäden an der Einrichtung vorübergehend gemieteter Unterkünfte wie Hotelzimmer oder Ferienwohnungen versichert.

    Egal ob Privatleute ihr Wohnzimmersofa, ihren Campingbus, ihren Parkplatz oder ein Stück Garten übers Internet vermieten. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind zu versteuern. Einkommen ist auch in Form von geldwerter Leistungen steuerpflichtig, also auch Waren und Dienstleistungen aus privaten Tauschgeschäften.

Die derzeitige Kundenzeitschrift BONUS, kostenlos erhältlich in allen Geschäftsstellen der Volks- und Raiffeisenbank eG, gibt Tipps. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.