Volks- und Raiffeisenbank eG engagiert sich für Sport, Kultur und Wirtschaft

Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf der Vertreterversammlung gutes Jahresergebnis 2017 / 2 Prozent Dividende für die 26.805 Mitglieder/ rund 3,75 Mio. Euro Steuern wurden 2017 gezahlt / Wahlen zum Aufsichtsrat

Wismar. Die Volks- und Raiffeisenbank eG hat am 28.06.2018 mit Ablauf der Vertreterversammlung auch bilanztechnisch den Schlussstrich unter das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2017 gezogen. 115 Vertreter wurden zur Versammlung schriftlich eingeladen.

Bei der Vertreterversammlung zeigte sich einmal mehr, wie wichtig die Genossenschaftsbank für die Region ist. 740 Millionen Euro an Krediten hat die Bank vergeben. Kindergärten, Schulen, Stadtfeste sowie zahlreiche Sportvereine unterstützte die Volks- und Raiffeisenbank eG mit insgesamt 295.000 Euro im vergangenen Jahr. Dazu gehören Projekte wie „Spielen aber sicher“ oder „Klassikertage Wismar“ in der St. Georgen Kirche. Zudem hat die Bank 1 Million Euro mehr an Steuerzahlungen geleistet als im Vorjahr. Vorstandsvorsitzender, Jan-Arne Hoffmann, konnte bei seiner Präsentation über die Bilanz der Bank des vergangenen Jahres aus dem Vollen schöpfen. Dabei haben auch die von der Volks- und Raiffeisenbank eG unterstützten Projekte „Sterne des Sports“ für Sportvereine im Breitensportbereich sowie der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ ihren Anteil. Besonders stolz war der Vorstand, dass unter den insgesamt 233 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank aktuell 17 Auszubildende sind. 4 von 6 Auszubildenden des 3. Lehrjahres wurden am Dienstag, 26.06.2018, direkt übernommen. Hoffmann hob die regionale Verankerung der Bank hervor: „Die Kreditvergabe, die wir tätigen, die Löhne und Gehälter und die Steuern fließen alle in die Wirtschaftsleistung dieser Region, in der wir verwurzelt sind“, sagte er vor den gewählten Mitgliedervertretern auf deren jährlicher Versammlung. Dazu komme die Unterstützung als Partner von Vereinen, Schulen und weiteren Einrichtungen.

Möglich ist dies auch durch ein weiterhin erfolgreiches Kundengeschäft. In 2017 konnte die Volks- und Raiffeisenbank eG ihre Bilanzsumme auf 1,2 Milliarden Euro (+0,2%) steigern. Das Geschäftsjahr 2017 wurde mit einem Jahresüberschuss von 1,52 Millionen Euro abgeschlossen. „Wir sind ein Motor der heimischen Wirtschaft“, sagte Vorstandsmitglied Dieter Heidenreich. Diese Entwicklung wird durch einen leichten Rückgang bei den Kundeneinlagen bestimmt. Dagegen waren erfreuliche Zuwächse im Kundenkreditgeschäft zu verzeichnen. Das gute Ansehen der Bank wird ferner deutlich in einer Steigerung des Mitgliederbestandes um 4,3 % und des Geschäftsguthabens um 19,5 %.

Der leichte Rückgang der Kundeneinlagen ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Einlagen bei den landwirtschaftlichen Betrieben aufgrund der wetterbedingten schlechten Ernte, dem starken Rückgang der Einlagen von Kommunen aufgrund der Einführung von Negativzinsen in diesem Kundensegment und der gesteigerten Nachfrage nach Fondsanlagen zurückzuführen. Trotz Niedrigzinsphase war die Bank bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern weiterhin gefragt als sicherer Verwalter von Vermögenswerten.

Aktuell sind rund 85.000 Personen Kunde der Bank. Die Volks- und Raiffeisenbank eG gehört mit inzwischen 26.805 Teilhabern – unter ihnen 1.098 neue Mitglieder – zu den größten Mitgliedervereinigungen der Region und ist die älteste Kreditgenossenschaft in Norddeutschland. „Über 160 Jahre fühlen wir uns als Bank vor Ort für unsere Mitglieder und für die Region verantwortlich. Es lohnt sich, Mitglied bei der Volks- und Raiffeisenbank eG zu werden. Etwa jeder 3. Kunde ist bereits Mitglied der Volks- und Raiffeisenbank eG und damit Miteigentümer.“ Sie erhalten als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von 2 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung einstimmig.

Fazit

„Die Volks- und Raiffeisenbank eG leistet einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Region.“ Genossenschaftliches und kooperatives sowie verantwortungsvolles Wirtschaften zeigt gerade im 200. Geburtsjahr von Friedrich Wilhelm Raiffeisen wie zeitgemäß immer noch diese Idee ist. Das Geschäftsmodell, Einlagen regional hereinzunehmen und diese als Kredite an die regionale Wirtschaft wieder auszugeben, werde von immer mehr Menschen für gut befunden. Unsere Mitglieder und Kunden sehen uns als Teil ihres sozialen Netzwerks“, erklärte Jan-Arne Hoffmann, Vorstandsvorsitzender. „Wir werden als regional starker Partner unserer Privat- und Firmenkunden wahrgenommen und sind als Regionalbank mit 31 Bankstandorten nach wie vor in Mecklenburg flächendeckend präsent.“

Mit einer soliden Ausstattung fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und die genannten Herausforderungen des Marktes. Die Mitglieder-Vertreter zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Das demonstrierten sie auf der Versammlung mit eindeutigen Beschlüssen. Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Manthey haben die Vertreter u. a. den Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet – jeweils einstimmig. Einig zeigten sich die Mitglieder auch bei Wahlen zum Aufsichtsrat.

Aus dem Aufsichtsrat schieden in diesem Jahr satzungsgemäß aus: Andreas Manthey, Henryk Ott, Fred Paarmann und Anne Zühlke.

  • Der Wismarer Fotografenmeister und Drogist, Andreas Manthey, erhielt von der Vertreterversammlung das Vertrauen für drei weitere Jahre und vertritt die Region Wismar im Aufsichtsrat.
  • Henryk Ott, Geschäftsführer einer Metallbaufirma, wurde gleichfalls einstimmig für die
    nächsten 3 Jahre wiedergewählt und nahm die Wahl verantwortungsbewusst für die
    Region Bad Doberan an.
  • Anne Zühlke wurde erneut für drei weitere Jahre in das Aufsichtsgremium für den
    Wismarer Bereich gewählt.
  • Fred Paarmann stellte sich nicht mehr der Wiederwahl und schied auf eigenem Wunsch aus dem Aufsichtsrat nach 26 Jahren Zugehörigkeit aus.

Torsten Redmann, ein Landwirt aus Witzin, wurde daher als neues Mitglied für die Region
Sternberg-Lübz in den Aufsichtsrat gewählt.

Einiges zu Herrn Paarmann

Herr Paarmann ist seit 1991 Vorstandsmitglied der Augziner Marktfrucht eG, einem mittelgroßen, landwirtschaftlichen Unternehmen nahe Lübz. Er wurde erstmals am 08.10.1992 auf der Mitgliederversammlung der damaligen Volks- und Raiffeisenbank eG Lübz in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Paarmann hat nicht nur den gesellschaftlichen Umbruch von der Plan- in die Marktwirtschaft erlebt, sondern sich auch ehrenamtlich für die Entwicklung seiner Genossenschaftsbank eingebracht. Insgesamt 4 Fusionen hat Herr Paarmann begleitet, zuletzt die Fusion zwischen der Volks- und Raiffeisenbank eG, Güstrow mit der Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar im Jahre 2014. Herr Paarmann erfüllt bis heute seine Position im Aufsichtsrat mit großem Engagement, berücksichtigt insbesondere die Interessen der Region Sternberg-Lübz und hat dabei nie die Interessen unserer Bank als Ganzes aus dem Auge verloren.