„Gemeinsame Zukunft ist beschlossene Sache“

Vertreter der Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar und der VR-Bank eG, Schwerin stimmten der Fusion zu

Die Fusion der Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar und der VR-Bank eG, Schwerin ist seit Donnerstagabend beschlossene Sache.

Mit 99-prozentiger Mehrheit stimmten am Dienstagabend, 09.06.2020, die Vertreter der VR-Bank
eG, Schwerin für den Zusammenschluss der beiden Genossenschaftsbanken. Am 11.06.2020 – zwei Tage später - erfolgte die Abstimmung auf der Wismarer Vertreterversammlung in der Sporthalle am Kagenmarkt. Dort sprachen sich 98 Prozent der anwesenden Vertreter für die Verschmelzung aus.

Mit diesen eindeutigen Abstimmungen für den Bankenzusammenschluss geht die neue VR
Bank Mecklenburg eG rückwirkend zum 01. Januar 2020 an den Start. Die nächsten Schritte
sind nun die Eintragung der Fusion in das Genossenschaftsregister und die Zusammenführung
der EDV-Systeme am 24. Oktober 2020.

Der Beschluss, künftig einen gemeinsamen Weg zu gehen, sei eine Konsequenz aus den
veränderten Rahmenbedingungen im Bankenmarkt sowie den Kundenansprüchen, machte
Jan-Arne Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der neuen Bank deutlich. „Nun geht es um die
aktive Gestaltung der Zukunft. Beiden Banken geht es gut. Erfolgreiche Jahre mit
Wachstumsraten und guter Ertragslage liegen hinter uns. Unsere Reserven wurden gestärkt
und dennoch sind wir angesichts der zukünftigen Herausforderungen zu der Überzeugung
gelangt, dass wir gemeinsam die anstehenden Fragen und neuen Rahmenbedingungen sehr
viel besser bewältigen können, als jeder für sich. Aus einer Position der Stärke beider Banken
werden wir für unsere Mitglieder und Kunden eine gemeinsame Weiterentwicklung im
fusionierten Haus angehen. Die VR Bank Mecklenburg eG fühlt sich den Menschen in unserer
Region verpflichtet und versteht sich als Förderer der heimischen Wirtschaft und Teil der
Region. Wir legen weiterhin großen Wert auf unsere Verbundenheit mit der Region, unseren
persönlichen Kontakt zu den Kunden und unser soziales sowie gesellschaftliches Engagement.
Als Regionalbank möchten wir sowohl die traditionellen Genossenschaftswerte als
Regionalbank wie auch die modernen digitalen Dienstleistungen miteinander verbinden.
Gleichfalls ist es uns wichtig, ein attraktiver Arbeitgeber mit sicheren und spannenden
beruflichen Entwicklungsperspektiven zu sein.“ so der Vorstand.

In der neuen VR Bank Mecklenburg eG, die eine Bilanzsumme von knapp 2 Mrd. Euro erreicht,
arbeiten 342 Mitarbeiter in 22 Geschäftsstellen. Darüber hinaus stehen den Kunden 22 SB-Geschäftsstellenzur Verfügung. Für die über 42.000 Mitglieder und 118.000 Kunden ändert
sich nicht viel: die Regionalzentren, Geschäftsstellen und Ansprechpartner in der Bank bleiben
grundsätzlich erhalten und die Verträge laufen weiter.

Geleitet wird die neue VR Bank Mecklenburg eG von Jan-Arne Hoffmann (Vorstandsvorsitzender) und Marco Seidel (Vorstandsmitglied). Wilhelm Josef Plum, Vorstand der VR-Bank eG, Schwerin sowie Dieter Heidenreich, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar scheiden mit Rechtswirksamkeit der Verschmelzung beider Institute aus dem Vorstandsgremium aus. Beide haben einen erheblichen Anteil an dem Prozess der Zukunftsgestaltung einer gemeinsamen VR Bank Mecklenburg eG. Sie haben den Verschmelzungsprozess nicht nur maßgeblich initiiert, sondern auch den Weg dafür frei gemacht.

Der Sitz der VR Bank Mecklenburg eG wird in der Landeshauptstadt Schwerin sein.

Der Aufsichtsrat wird mit jeweils 7 Vertretern je Bank besetzt sein.

Kräfte bündeln – Zukunft gestalten
Mehrwerte für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter:

  • Die Bank wird größer, um sich das “Klein-sein“ weiter leisten zu können. Die Präsenz in
    der Fläche mit Bankdienstleistungen vor Ort, moderner Infrastruktur und qualifiziertem
    Personal sowie erforderlichen Spezialisten wird gesichert.
  • Die Kreditvergabemöglichkeiten, vor allem an die mittelständische Wirtschaft, an die
    Landwirtschaft und an private Baufinanzierer verbessern sich aufgrund der erhöhten
    Eigenkapitalausstattung.
  • Neue Geschäftsfelder und weitere Kundensegmente können erschlossen werden, z. B.
    im Bereich Mittelstand
  • Für Mitarbeiter werden die Arbeitsplätze sicherer, es ergeben sich Aufstiegs- und
    Karrierechancen. Die Bank wird als Arbeitgeber attraktiver.