Kräfte bündeln - Zukunft gestalten

In einer starken genossenschaftlichen Regionalbank.

VR-Bank eG, Schwerin, und Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar, wollen Zukunft gemeinsam gestalten.

Angesichts dynamischer Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die VR-Bank eG, Schwerin und die Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als starke genossenschaftliche Regionalbank in Mecklenburg und in der Landeshauptstadt Schwerin stellen.

Der Zusammenschluss beider Häuser soll bereits in 2020 erfolgen und unter VR Bank Mecklenburg eG firmieren. Eine Bündelung der Kräfte ist – so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Kreditgenossenschaften – die richtige strategische Antwort auf die bestehenden und künftigen Herausforderungen.

Fusion identischer Herausforderungen

Beide Banken pflegen seit vielen Jahren vertrauensvolle Kontakte. Die geschäftspolitische Ausrichtung ist vergleichbar, beide Häuser stehen auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke mit identischen Herausforderungen“, unterstreicht Jan-Arne Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar.

Mehr Leistung für Kunden

Von der größeren und wirtschaftlich starken Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile für alle Seiten. Marco Seidel, Vorstand der VR-Bank eG, Schwerin: „Im Mittelpunkt stehen die steigenden Kundenanforderungen an eine moderne Bank. Gemeinsam wird es uns leichter fallen, das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute bereits heute auszeichnet, es mit noch individuelleren Angeboten und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln und Innovationen zügig umzusetzen.“

Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal sich beide Genossenschaftsbanken als leistungsstarke und verlässliche Partner der regionalen Wirtschaft und der Privatkunden verstehen. Ein zentrales Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe. Neben der wachsenden digitalen Präsenz erlaubt das breite Filialnetz eine dezentrale Struktur und sichert die dauerhafte Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistungen in den Regionen. So werden auch in Zukunft hochwertiger Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein.

Attraktiver Arbeitgeber

„Für die Mitarbeiter“, so Wilhelm Josef Plum, Vorstand der VR-Bank eG, Schwerin „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der spannende berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Die wirtschaftliche Kraft der gemeinsamen Bank ermöglichtlangfristig sichere Arbeitsplätze und junge Menschen profitieren von einem starken Ausbilder.“ Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir diese regulatorischen Anforderungen gemeinsam besser bewältigen und durch die Vermeidung von Doppelarbeiten schließlich auch Kosten senken“, ergänzt Dieter Heidenreich, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar. Das Geld soll dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Kommunikationsund Vertriebswege sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.

Gute Vorbereitung, kein Zeitdruck

Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Banken in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Vertreter wurden bereits schriftlich benachrichtigt, weitere Informationen folgen in regionalen Veranstaltungen im März und April 2020. Über ein Zusammengehen entscheiden letztlich die beiden Vertreterversammlungen der Banken im 2. Quartal 2020.

Die fusionierte Genossenschaftsbank soll juristisch rückwirkend zum 1. Januar 2020 entstehen. Bis dahin sollen im Zuge des Zusammenwachsens vor allem die Mitarbeiter beider Häuser intensiv einbezogen werden. „Wir haben keinen Zeitdruck“, betonen die Vorstände, „und wollen in dem Prozess alle Beteiligten Schritt für Schritt mitnehmen.“

Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute würde die landesweit größte genossenschaftliche Regionalbank in Mecklenburg und in der Landeshauptstadt Schwerin entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 1,9 Milliarden Euro mit 22 Filialen und 118.500 Kunden. Sie wäre mit 350 Mitarbeitern einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region, der von 41.600 Mitgliedern getragen wird.

Schwerin und Wismar, 11.02.2020      
               

Wilhelm Josef Plum
Marco Seidel

VR-Bank eG

Jan-Arne Hoffmann
Dieter Heidenreich

Volks- und Raiffeisenbank eG