Stiftungskapital

Die Bürgerstiftung baut Ihr Vermögen durch eine Vielzahl von Beiträgen auf und bietet damit allen die Gelegenheit, Stifter zu werden. Nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen können sich wirkungsvoll und nachhaltig engagieren.

Das Stiftungskapital ist Ertrag bringend anzulegen und grundsätzlich in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten.

Zuwendungsübergabe

Überblick

Zweimal jährlich tagt das Kuratorium, um dann einige Tage später die halbjährlichen Zuwendungen für soziale, kulturelle oder sportliche Zwecke zu vergeben.

„Wir unterstützen gern ehrenamtliche Initiativen zu Gunsten der hier lebenden Menschen und wollen dauerhaft „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten. Wir sind eine Stiftung des kleinen Geldes im Raum Mecklenburg und dem angrenzenden Landkreis Rostock. Die Förderung von Jugend und Bildung bleibt Schwerpunkt und wird zukünftig weiter ausgebaut. Aber auch kulturelle Projekte bis hin zu sportlichen Belangen können weiterhin regulär gefördert werden.“, konstatiert Uwe Gutzmann, Kuratoriumsvorsitzender während der feierlichen Zuwendungsübergabe.

Die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank eG unterstützt unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" bürgerschaftliche Projekte und Initiativen in unserer Region.  

In der Stiftung arbeitet mittlerweile ein Kapitalstock in Höhe von über 704.000 Euro – ursprünglich startete die Bürgerstiftung mit 100.000 Euro. Seit ihrer Gründung (2005) haben weit über 2.000 Bürger und Unternehmen aus der Region durch Spenden und Zustiftungen die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank eG unterstützt. Seit 2005 förderte die Stiftung mehr als 230 lokale Vereine und Institutionen mit über 184.860 Euro.

FAQ

Was ist das Besondere an Bürgerstiftungen?

Bürgerstiftungen verbinden die Vermögensbildung einer Stiftung mit dem persönlichen Engagement eines Vereins. Durch ihren breiten Stiftungszweck können sie flexibel auf künftige gesellschaftliche Themen wie zum Beispiel Umwelt, Bildung, Soziales reagieren.

Kann ich auch eine Bürgerstiftung gründen?

Ja, wenn es in ihrem Ort noch keine Bürgerstiftung gibt. Das können Sie über den Bürgerstiftungsfinder prüfen. Gibt es schon eine Bürgerstiftung ist es besser, diese zu unterstützen. Sie können auch eine eigene Stiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung gründen. Das hat oft Kostenvorteile und es bleibt mehr Geld für die Verfolgung der Stiftungszwecke übrig.

Wie sind Bürgerstiftungen organisiert?

Bürgerstiftungen regeln ihre interne Organisation durch die Satzung selbst. Sie haben einen Vorstand und einen Aufsichtsrat (der meist Stiftungsrat oder Stiftungskuratorium heißt). Viele Bürgerstiftungen haben auch eine Stiftungsversammlung (Gremium der Stifter und Zustifter) oder einen Freundeskreis, der die Arbeit der Bürgerstiftung unterstützt. Bürgerstiftungen müssen jährlich über ihre Arbeit auch an ihre Stiftungsaufsichtsbehörde berichten.

Woher kommt die Bürgerstiftung?

Community Foundations, wie Bürgerstiftungen in den angelsächsischen Ländern heißen, haben ihren Ursprung in den USA. Seit Gründung der Cleveland Foundation durch den Rechtsanwalt und Bankier Frederick Goff im Jahr 1914 haben sich die Bürgerstiftungen zu einer globalen Bewegung entwickelt. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es Bürgerstiftungen auch in Deutschland.

Kann ich mich auch an einer Bürgerstiftung beteiligen?

Bürgerstiftungen bieten ideale Möglichkeiten, sich miteinander für das lokale Gemeinwesen zu engagieren. Ob als Stifter oder Zustifter, als Geld- oder Sachspender, durch ehrenamtliches Engagement in den Gremien der Stiftung, freiwillige Mitarbeit in Projekten und Arbeitsgruppen oder durch gute Ideen für die Arbeit der Bürgerstiftung – es bieten sich jedem zahlreiche Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements.

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